Deutscher Schulpreis 2020 für Otfried-Preußler-Schule in Hannover

Pressemeldung
Deutscher Schulpreis 2020 für Otfried-Preußler-Schule in Hannover
Robert Bosch Stiftung und Heidehof Stiftung vergeben wichtigsten Preis für Schulen.

Stuttgart, 23. September 2020 – Die Otfried-Preußler-Schule in Hannover (NI) gewinnt den mit 100.000 Euro dotierten Deutschen Schulpreis 2020. Fünf weitere Preise in Höhe von je 25.000 Euro erhalten die Grundschule Schuttertal (BW), die Gemeinschaftsschule Hardtschule Durmersheim (BW), die Berufsbildenden Schulen BBS Einbeck (NI), das Gymnasium Essen Nord-Ost (NRW) und die Marie-Kahle-Gesamtschule in Bonn (NRW).

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Hauptpreisträger heute online auf dem Deutschen Schulportal bekanntgegeben. Die virtuelle Preisverleihung stehe auch für das, was alle Schulen in den vergangenen Monaten erlebt haben, so die Bundeskanzlerin: „Kinder und Jugendliche dürfen nicht zu Verlierern der Pandemie werden. Deshalb gilt es auch, alles daran zu setzen, erneute flächendeckende Schulschließungen zu vermeiden. Unter diesen außergewöhnlichen Umständen sieht sich die Bundesregierung in der Mitverantwortung. Daher werden wir die Bundesländer auch über den Digitalpakt Schule hinaus unterstützen.“

Viele Preisträger des Deutschen Schulpreises haben während der Pandemie beispielhaft gezeigt, wie digitales Lernen mit guten Konzepten und viel Engagement gelingen kann. Insgesamt bleibt Deutschland beim Thema Digitalisierung laut OECD aber nach wie vor hinter anderen Ländern zurück. „Es darf kein Glücksspiel sein, ob ein Kind Zugang zu gutem digitalen Unterricht hat oder nicht. Deshalb müssen Kultusministerien und Schulverwaltungen jetzt die technischen Voraussetzungen schaffen und Schulen finanziell und organisatorisch bei der Digitalisierung unterstützen“, sagt Joachim Rogall, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung GmbH.

Erfolgreiches Lernen ohne Noten
Die diesjährige Hauptpreisträgerschule, die Otfried-Preußler-Schule in Hannover, ist in den vergangenen zehn Jahren ihren eigenen Weg gegangen und hat sich mithilfe zahlreicher Ideen und Konzepte ein ganz besonderes inklusives Grundverständnis angeeignet. An der barrierefreien Grundschule lernen rund 400 Räuber, Hexen, Gespenster und Wassermänner in vier Lernhäusern, die nach den Figuren aus Otfried Preußlers Büchern benannt sind. Der Schultag startet in jeder Klasse mit einem Morgenkreis am interaktiven Whiteboard, begleitet von Gebärden, die alle Kinder der Schule lernen. An vier Tagen in der Woche befassen sich die Kinder in Gruppen selbstständig mit ihren Aufgaben, die an den Lernrädern, den schulinternen Arbeitsplänen, orientiert sind. An einem Tag der Woche wird jahrgangsübergreifend an einem Projekt gefeilt. „Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen lernen in allen Klassen gemeinsam mit den anderen. Und sie lernen engagiert und erfolgreich – dafür braucht man an der Otfried-Preußler-Schule keine Noten“, sagt Professor Michael Schratz, Erziehungswissenschaftler von der Universität Innsbruck und Sprecher der Jury des Deutschen Schulpreises.

Auch die Erwachsenen sollen sich an der Schule wohlfühlen und bekommen Raum, sich selbst und die Schule weiterzuentwickeln. Die Wertschätzung der Schulleitung für die Arbeit des Kollegiums drückt sich in verschiedenen Innovationen aus: Dazu gehören Arbeitszeitkonten, multiprofessionelle Teamarbeit auf Augenhöhe, gut gestaltete Räume und Zukunftswerkstätten, deren Ergebnisse tatsächlich Realität werden. „Die Otfried-Preußler-Schule ist eine Schule in Bewegung, sie verbessert ihre Qualität kontinuierlich“, lobt Schratz.

Die neun nominierten Schulen, die nicht ausgezeichnet wurden, erhalten Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 5.000 Euro.

Darüber hinaus profitieren sie vom Schulentwicklungsprogramm des Deutschen Schulpreises. Über zwei Jahre erhalten sie eine individuelle Prozessbegleitung und nehmen an Seminaren und Vernetzungsangeboten teil.

Der Deutsche Schulpreis: Ein Kreislauf, in dem sich gute Schulpraxis verstärkt und verbreitet
Die Robert Bosch Stiftung GmbH vergibt den Deutschen Schulpreis seit dem Jahr 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Er ist der bekannteste, anspruchsvollste und höchstdotierte Preis für gute Schulen im Land. Kooperationspartner sind die ARD und die ZEIT Verlagsgruppe. Seit dem Start des Programms haben sich über 2.000 Schulen für den Preis beworben. Bei der Entscheidung über die Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: „Leistung“, „Umgang mit Vielfalt“, „Unterrichtsqualität“, „Verantwortung“, „Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner“ und „Schule als lernende Institution“. Diese Merkmale sind inzwischen als Kennzeichen für gute Schulqualität allgemein anerkannt.

Quelle: Deutscher Schulpreis 23.9.2020

Am 23. September gibt es das große Finale

Deutscher Schulpreis 2020

Die Verleihung des Deutschen Schulpreises 2020 findet am 23. September in einem Online-Format auf dem Deutschen Schulportal statt. 15 nominierte Schulen können sich Hoffnung auf einen der insgesamt sechs Preise machen.

Am 23. September ist es so weit: Dann werden die besten Schulen Deutschlands ausgezeichnet. Die Robert Bosch Stiftung GmbH und die Heidehof Stiftung GmbH vergeben in Zusammenarbeit mit der ARD und der ZEIT Verlagsgruppe den Deutschen Schulpreis 2020. 15 hervorragende Schulen stehen im Finale. Sie wurden im Frühjahr von einer Expertenjury für den anspruchsvollen und hochdotierten Preis nominiert.

Die Preisverleihung, die wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr online stattfindet, wird auf dem Deutschen Schulportal präsentiert. Ab 11 Uhr erfahren die nominierten Schulen und alle Interessierten hier per Video, wer mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wird. Moderiert wird die Preisverleihung von Jessy Wellmer (rbb) und Lennert Brinkhoff (SWR).

Insgesamt werden sechs Preise verliehen. Der Gewinner des Hauptpreises erhält 100.000 Euro, die weiteren fünf Preisträger jeweils 25.000 Euro. Alle weiteren nominierten Schulen bekommen Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 5.000 Euro.

Ursprünglich war die Preisverleihung bereits Ende Mai in Berlin zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel geplant. Aufgrund der anhaltenden Einschränkungen durch die Pandemie werden die Preisträger nun am 23. September in einem Online-Format bekannt gegeben. Das Schulportal stellt bis zur Preisverleihung alle nominierten Schulen in loser Folge vor. Die Schulporträts sind in einem Dossier gesammelt.

Die Robert Bosch Stiftung vergibt den Deutschen Schulpreis seit dem Jahr 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Seit dem Start des Programms haben sich mehr als 2.000 Schulen für den Preis beworben. Bei der Entscheidung über die Preisträger bewertet die Jury folgende sechs Qualitätsbereiche: „Leistung“, „Umgang mit Vielfalt“, „Unterrichtsqualität“, „Verantwortung“, „Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner“ und „Schule als lernende Institution“. Diese Merkmale sind inzwischen als Kriterien für gute Schulqualität allgemein anerkannt.

(Quelle: deutsches-schulportal.de/schule-im-umfeld/preisverleihung-deutscher-schulpreis-2020)

Azubis mit Zukunft: Digital lernen an den berufsbildenden Schulen

Ausbildung
Azubis mit Zukunft: Digital lernen an den berufsbildenden Schulen
Praxisnahe IT-Ausstattung und innovative Unterrichtskonzepte
10. September 2020 16:00 Uhr

Roboter als Hilfskräfte im Hotel oder Zahnersatz im 3-D-Druck sind für die Fachkräfte von morgen Normalität. Um Azubis bestmöglich auf diese Arbeitswelt vorzubereiten, setzen Hamburgs berufsbildende Schulen verstärkt auf digitale Lern- und Unterrichtskonzepte. Dazu zählen digitale Ausbildungsportfolios, umfangreiche praxisnahe Ausstattungen beispielsweise mit 3D-Druckern, Lernrobotern oder VR-Brillen und auch die schulweite Einführung des Learning-Management-Systems (LMS) Moodle. Seit Anfang des Jahres hat das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) weitere rund 2,9 Millionen Euro in die innovative und berufsbezogene IT-Ausstattung der in großen Teilen neu gebauten Schulen investiert. Die Schulen auf dem Elbinsel-Campus Wilhelmsburg stehen beispielhaft für die Vernetzung der berufsbildenden Schulen: Sie tauschen sich intensiv zu digitalen Unterrichtsformen aus und planen ein gemeinsames Rechenzentrum.

Insgesamt lernen im neuen Schuljahr 48.368 Schülerinnen und Schüler (2019: 49.305)* an den 31 staatlichen berufsbildenden Schulen in Hamburg. Davon befinden sich rund 37.750 in einer beruflichen Ausbildung (duale Berufsausbildung, schulische Berufsausbildung, Berufsqualifizierung, 2019: 39.173).

Bildungssenator Ties Rabe: „Die digitale Lehr- und Lernkultur an unseren berufsbildenden Schulen sichert den Ausbildungs- und Wirtschaftsstandort Hamburg. Hier bilden wir die Fachkräfte von morgen aus. Die Schülerinnen und Schüler an unseren berufsbildenden Schulen müssen mit den digitalen Anforderungen der Arbeitswelt vertraut sein, sie aktiv nutzen und eigenständig weiterentwickeln können. Wie vielfältig der digitale Unterricht in der Berufsbildung ist, sehen wir am Beispiel der drei Schulen auf dem Elbinselcampus. Dort gehen IT-Investitionen und innovative Unterrichtskonzepte Hand in Hand.“

Investitionen in die digitale Ausstattung
Das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) hat seit Anfang 2020 bis Ende August mit Mitteln des Digitalpaktes zusätzliche Bestellungen für IT-Ausstattung in Höhe von rund 2,9 Millionen Euro getätigt. Insgesamt wurden davon unter anderem 176 Interaktive Displays, 2.703 Notebooks, 101 PCs und 1.171 Tablets/iPads angeschafft. Damit verfügen die berufsbildenden Schulen aktuell über 1.438 Interaktive Tafeln, 8.596 Notebooks, 13.525 PCs und 2.416 Tablets.

Dr. Sandra Garbade, HIBB-Geschäftsführerin: „Für digitales Lernen ist eine innovative Ausstattung der Schulen unabdingbar. Um diese Unterrichtsformen zu ermöglichen, haben wir bereits in den vergangenen Jahren gute Voraussetzungen geschaffen und verbessern diese weiter. Ebenso wichtig ist die umfangreiche pädagogische und didaktische Begleitung. Alle 31 Schulen verknüpfen ihr Wissen miteinander. Wir fördern diese gute Netzwerkarbeit, unter anderem durch die Empfehlung eines einheitlichen Learning Management Systems, gemeinsame Projekte und Fachtage.“

Digitales Lernen: Projekte, Learning Management System, Kooperationen
Alle 31 berufsbildenden Schulen können nun schrittweise das zentral gehostete Learning-Management-System (LMS) Moodle nutzen. Über das LMS gestalten Lehrkräfte z. B. Kurse mit unterschiedlichen Medien und stellen Unterrichtsmaterialien bereit. Sie organisieren Lernprozesse und tauschen sich mit den Klassen aus. Im September kommen alle berufsbildenden Schulen zu einem Fachtag zusammen, unter anderem um sich zu Best-Practice Beispiele des digitalen Unterrichts auszutauschen. Die berufsbildenden Schulen bauen dabei auf ihre langjährige Erfahrungen mit digitalen Plattformen für ein Wissensmanagement an Schule auf, mit dem sich Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler vernetzten und Lehr- und Lerninhalte austauschen können.

Digitales Lernen und der Erwerb digitaler Kompetenzen in der Berufsausbildung müssen an beiden Lernorten, dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule, gut aufeinander abgestimmt sein. Mit dem aktuellen Projekt DigiLok verfolgt das HIBB deshalb das Ziel, digitale Innovationen in den Unterricht zu integrieren. Das gelingt in der Lernortkooperation (LOK) durch eine enge Verknüpfung von Berufsschulen und Betrieben. Ausbilder und Lehrkräfte arbeiten gemeinsam daran, die durch die Digitalisierung veränderten berufsbezogenen Anforderungen in die Lehrpläne zu integrieren. Los geht es in den Bereichen Hotellerie, Büromanagement und medizinische Berufe.

(Quelle: BSB HH)

Mit Geld aus dem Digitalpakt: Rund 31.000 Tablets und Laptops an Hamburgs Schulen geliefert

14. August 2020

„Besonders Spaß macht mir die LernApp Anton“, erzählt die zehnjährige Luisa und öffnet einen Karton mit nagelneuen ipads. Eine ganze Palette davon – insgesamt 270 Apple-Tablets – hat ein Transporter am vergangenen Montag an ihre Schule, die Stadtteilschule Alter Teichweg in Dulsberg, geliefert. Ähnliche Lieferungen kommen in diesen Tagen bei vielen Hamburger Schulen an. Ende der ersten Schulwoche werden den Schulen rund 31.000 zusätzliche Tablets und Laptops zur Verfügung stehen. Hamburg hat mit dieser Großbestellung im Wert von insgesamt 18 Millionen Euro bereits sämtliche von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten Mittel für Endgeräte ausgeschöpft. Rund zwei Drittel der Summe – 12,8 Millionen – sind Bundesmittel aus dem Digitalpakt 2. Bildungssenator Ties Rabe: „Kein anderes Bundesland hat das bisher erreicht.“  

Inklusive der bereits vorhandenen Geräte stehen Hamburgs Schulen zu Beginn des neuen Schuljahres rund 50.000 Endgeräte zur Verfügung. Diese sollen jetzt intensiv im Unterricht eingesetzt werden, damit im Falle einer erneuten Einschränkung des Unterrichts zügig auf digitalisierten Fernunterricht umgestellt werden kann. Die Tablets und Notebooks können daher auch an Schülerinnen und Schüler, die zu Hause über keine eigenen Geräte verfügen, ausgeliehen werden. Bevor Luisa jedoch mit der App „Anton“ loslegen kann, werden die Geräte zunächst durch die Schulen mit einheitlicher Software ausgestattet. In einer eigens eingerichteten ipad-Klasse werden Luisa und ihre Mitschüler dann den Umgang mit den Geräten lernen. So wird sichergestellt, dass jeder Schüler auch im Hybrid- und Fernunterricht zu Hause gut mithalten kann.

Damit die Tablets und Laptops pädagogisch sinnvoll eingesetzt werden können, wird der Fernunterricht fortlaufend weiterentwickelt und durch digitale Fortbildungen für Lehrkräfte, einen regelmäßigen Digital-Newsletter sowie digitale Unterrichtsangebote unterstützt. Eine besondere Bedeutung hat das zentrale Lernmanagementsystem LMS Lernen Hamburg, das von allen Schulen genutzt werden kann und alle Unterrichtsszenarien unterstützt. Allen Lehrkräften werden zudem über die Lernplattform „Digital learning Lab“ digitale Unterrichtsbeispiele zur Verfügung gestellt. Das „Digital learning Lab“ wird von der Schulbehörde und der Technischen Universität Hamburg gemeinsam als Unterstützung für die Lehrkräfte betrieben.

 

Quelle: BSB Hamburg

 

Schuljahr 2020/21: 5.400 Schüler und rund 450 Pädagogen mehr als im Vorjahr

Schuljahr 2020/2021
Schuljahr 2020/21: 5.400 Schüler und rund 450 Pädagogen mehr als im Vorjahr

2020/21
4. August 2020 13:00 Uhr

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler steigt in Hamburg weiter steil an. Allein die Eingangsklassen 1 und 5 werden mit 1.200 zusätzlichen Schülern an den Start gehen. Insgesamt steigt die Schülerzahl um 5.400 auf den neuen Rekordwert von 256.890 Schülerinnen und Schülern, davon allein 235.190 (+ 6.000) an den staatlichen Schulen.
Schulsenator Rabe: „Wir eilen von Rekord zu Rekord: Immer mehr Schülerinnen und Schüler – aber auch immer mehr Lehrkräfte und Pädagogen an den Schulen. Denn der Senat investiert weiterhin in die Bildung. Um die Unterrichtsqualität und kleine Klassen sicherzustellen, erhöhen wir erneut die Zahl der Stellen an den Schulen ganz erheblich um 452 auf 18.872 – ebenfalls ein neuer Höchststand. Neben erheblichen Investitionen in die digitale Bildung werden sich die Lernbedingungen im neuen Schuljahr auch durch weiterhin sehr hohe Investitionen in den Schulbau verbessern: Allein in den beiden Jahren 2020 und 2021 investiert der Senat in den Schulbau mit 850 Millionen Euro genau so viel Geld, wie die gesamte Elbphilharmonie gekostet hat.“

Starker Anstieg in den Grundschulen
Der Anstieg der Schülerzahlen beginnt vor allem bei den Kleinen. Die Zahl der Grundschülerinnen und -schüler steigt in nur einem Jahr um 3,8 Prozent oder 2.200 Kinder. Den größten Anstieg verzeichnen die ersten Klassen mit einem Plus von 900 Schülerinnen und Schülern, das entspricht einem Anstieg von 5,3 Prozent in einem Jahr. Daran wird deutlich, dass der Anstieg der Schülerzahlen organisch von den Eingangsklassen Schritt für Schritt durch das ganze Schulsystem hindurchwächst. Entsprechend fällt das Wachstum in den weiterführenden Schulen mit +2.100 Schülerinnen und Schülern in den Klassenstufen 5 bis 10 (+2,5%) sowie +600 Schülerinnen und Schülern in der Oberstufe etwas moderater aus.

Auffällig ist der weiterhin starke Anstieg der Schülerzahlen an den Stadtteilschulen, die auch im kommenden Schuljahr mit 54.900 Schülerinnen und Schülern weiter vor den Gymnasien mit 51.900 Schülerinnen und Schüler liegen. Allerdings ist das starke Wachstum der Oberstufen an den Stadtteilschulen vorerst gestoppt. Hier ist eine gewisse Sättigung zu beobachten, die sich auch in der stagnierenden Abiturientenquote von rund 53 Prozent in Hamburg widerspiegelt.

Der Anstieg der Schülerzahlen betrifft vor allem die staatlichen Schulen. Aufgrund der schrittweisen Schließung mehrerer katholischer Privatschulen sinkt die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den privaten allgemeinbildenden Schulen von 19.700 auf 19.100 (-600), während sie an den staatlichen Schulen um insgesamt 6.000 steigt.

452 zusätzliche pädagogische Stellen an den Schulen
Zum neuen Schuljahr wird die Zahl der Lehrerstellen an den allgemeinbildenden Schulen um 394 auf dann insgesamt 14.424 Lehrerstellen erhöht. 4.773 Lehrerstellen entfallen auf Grundschulen (+116), 781 Stellen auf Sonderschulen (+1), 5.160 Stellen auf Stadtteilschulen (+113) und 3.710 Stellen auf Gymnasien (+164). Der Anstieg der Lehrerstellen an den Gymnasien ist nicht nur auf die stetig steigende Schülerzahl zurückzuführen, sondern auch auf die jetzt umgesetzte Vereinbarung aus dem Schulfrieden. Demnach erhält das Gymnasium rund 100 zusätzliche Stellen zur Verkleinerung der Schulklassen, zur Vermeidung von Unterrichtsausfall und zur Verbesserung der Qualität des Unterrichts.

Darüber hinaus stehen den allgemeinbildenden Schulen 1.939 Stellen (+58) für pädagogisches und therapeutisches Fachpersonal zur Verfügung. Somit gibt es insgesamt 452 zusätzliche pädagogische Stellen an den allgemeinbildenden staatlichen Schulen.

Den staatlichen berufsbildenden Schulen stehen im neuen Schuljahr weitere 2.509 Lehrerstellen zur Verfügung. Allgemein- und Berufsbildende Schulen zusammen verfügen zusammen über 18.872 Pädagogen-Stellen – ein neuer Höchststand.

Schulsenator Ties Rabe: „Ich bin sehr froh darüber, dass wir weiterhin das stetige Wachstum der Schülerzahlen durch eine kontinuierliche Erhöhung der Lehrerstellen begleiten. Diese Erhöhung ist jedoch nicht nur der gestiegenen Schülerzahl geschuldet, sondern es gibt weiterhin auch Qualitätsverbesserungen für besseren Unterricht, kleinere Klassen und eine umfangreichere Förderung.“

Besetzung aller Ausbildungsplätze im Vorbereitungsdienst
Hamburg ist als Ausbildungsstandort für Lehrkräfte weiterhin sehr attraktiv. Schulsenator Ties Rabe: „Um den wachsenden Bedarf an jungen Lehrkräften zu decken, hat der Senat die Zahl der Ausbildungsplätze um rund 40 Prozent auf insgesamt 820 Plätze erhöht. Trotz des bundesweiten Bewerbermangels ist es uns zum Schuljahresstart gelungen, alle Plätze zu besetzen. Es haben sich in Hamburg sogar doppelt so viele Kandidaten beworben wie es Plätze gab. Insbesondere für das Lehramt der Primar- und Sekundarstufe I und das erstmalig angebotene Lehramt an Grundschulen ist dies im Bundesvergleich ein großartiger Erfolg.“

Die Ausbildung beginnt in jedem Schulhalbjahr. Zu Beginn dieses Schulhalbjahrs wurden 399 neue Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst eingestellt. Besonders erfreulich: Von diesen 399 zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer bringen 185 ein so genanntes Mangelfach mit. Mangelfächer sind Unterrichtsfächer, an denen an Schulen ein besonders hoher Bedarf besteht (z. B. Physik, Informatik oder die beruflichen Fachrichtungen Elektro- und Metalltechnik). Um sie alle gut auszubilden, musste das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung sogar einen zusätzlichen Standort (Isestraße 144–146) mit neuen Schulungsräumen eröffnen.

Quelle: BSB HH (Text gekürzt) https://www.hamburg.de/bsb/pressemitteilungen/14168486/2020-08-04-bsb-schuelerzahlen/

Maskenpflicht an den weiterführenden Schulen

Schulbehörde präzisiert die Vorgaben für die Schulöffnung
3. August 2020 12:30 Uhr

Die Hamburger Schulbehörde hat am Montag den bereits angekündigten Hygieneplan für den Schulbetrieb nach den Schulferien an die Schulen verschickt. Darin werden die bereits vor einer Woche erlassenen Vorgaben weiter präzisiert. Der Hygieneplan umfasst neben Regeln zur persönlichen und allgemeinen Hygiene an Schulen sowie zu den Mindestabständen erstmals in Hamburg auch die Pflicht, an den Schulen Masken (so genannte Mund-Nasen-Bedeckungen) zu tragen. Schulsenator Ties Rabe: „Mit unseren Vorgaben geben wir den Schulen klare Regeln für einen sicheren und guten Schul- und Unterrichtsbetrieb. Wir haben uns dazu mit vielen Fachleuten abgestimmt und sorgfältig das Recht auf einen umfassenden Gesundheitsschutz gegenüber dem Recht der Schülerinnen und Schüler auf gute Bildung und eine optimale Förderung ihrer geistigen, sozialen, psychischen Entwicklung abgewogen.“
Der Hygieneplan orientiert sich an Überlegungen und Empfehlungen zahlreicher medizinischer Gesellschaften. Danach müssen Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigte in der Schule grundsätzlich Masken tragen. Davon sind Schülerinnen und Schüler der Grundschulen ausgenommen, weil in dieser Altersgruppe die Corona-Krankheit sehr selten vorkommt, einen sehr milden Verlauf nimmt und zudem die Kinder mit den Masken noch nicht fachgerecht umgehen können. Darüber hinaus können auch ältere Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte und weitere Beschäftigten der Schulen an ihren Arbeitsplätzen im Unterricht und in den Büros die Masken während der Arbeitszeit ablegen. In den Fluren, Pausen, auf Wegen durch das Schulgelände und in der Kantine sind Masken hingegen Pflicht.

Lehrkräfte können auch im Unterricht Masken tragen, die Schulbehörde empfiehlt hier transparente Visiere und stellt für die Beschäftigten ein Kontingent von rund 30.000 transparenten Visieren sowie weiteren 30.000 FFP-2-Masken kostenlos zur Verfügung. Für Schülerinnen und Schüler, die ihre Masken vergessen haben, bekommen die Schulen zusätzlich ein Kontingent von insgesamt 50.000 Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB).

Darüber hinaus müssen die Schülerinnen und Schüler sowie die Beschäftigten der Schulen grundsätzlich den Mindestabstand einhalten. Der Schulbetrieb ist deshalb durch eine entsprechende Wegführung und feste Areale auf den Pausenhöfen so zu organisieren, dass sich die Schülerinnen und Schüler möglichst wenig begegnen. Von dieser Abstandspflicht sind Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts in ihrer Schulklasse ausgenommen. Dadurch können sie erstmals wieder in ihrer Klassengemeinschaft lernen und erstmals wieder alle Unterrichtsstunden in der Schule bekommen.

Grundsätzlich sollen Schülerinnen und Schüler vor allem in ihrer Klassengemeinschaft lernen. Sie können aber in besonderen Fällen auch in weiteren Lerngruppen, beispielsweise in Oberstufen- oder Wahlpflichtkursen, mit Schülerinnen und Schülern anderer Klassen zusammen lernen, wenn es sich um Schülerinnen und Schüler aus derselben Klassenstufe handelt. Aufgrund dieser Regelung sind erstmals wieder Wahlpflichtkurse – beispielsweise Spanisch oder Französisch – sowie Oberstufenkurse möglich.

Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen müssen weiterhin untereinander den Mindestabstand einhalten, so dass der Unterricht in jahrgangsübergreifenden Kursen nur eingeschränkt möglich ist. Gleiches gilt für Sport, Schwimmen, Musik und Theater, wo in jedem Fall großen Abstandsregeln einzuhalten und Körperkontakte zu vermeiden sind.

Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigte der Schulen mit besonderen gesundheitlichen Risiken müssen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, wenn ein entsprechendes ärztliches Attest vorliegt. Kranke Schülerinnen und Schüler sowie Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten, die keinen negativen Test vorweisen können und noch nicht in Quarantäne waren, werden umgehend nach Hause geschickt und dürfen die Schule vorerst nicht betreten.

Schülerinnen und Schüler, die aus unterschiedlichen Gründen zu Hause bleiben müssen, bekommen dort ein vollwertiges Lernangebot in allen Schulfächern. Um den Fernunterricht zu verbessern, hat die Schulbehörde in den Sommerferien knapp 39.000 zusätzliche Laptops und Tablets bestellt, die zurzeit an die Schulen ausgeliefert werden. Zusammen mit den bereits vorhandenen 11.000 Geräten stehen damit rund einem Viertel aller Schülerinnen und Schüler mobile Computer zur Verfügung, die die Schule für den häuslichen Gebrauch ausleihen kann. Das ist bundesweit die beste Digital-Ausstattung.

Wenn Schülerinnen und Schüler im Fernunterricht zu Hause trotz dieser Unterstützung keine digitalen Geräte einsetzen können, sollen sie mit ihren Lehrkräften regelmäßig wöchentlich Arbeitsbögen, Arbeitshefte, Bücher und handschriftliche Arbeiten austauschen. Zusätzlich zu den üblichen Kommunikationswegen muss die Schule im Fernunterricht künftig auch wöchentlich Telefongespräche mit den Schülerinnen und Schülern organisieren, um den Lernerfolg zu sichern.

Zu Beginn des Schuljahres wird der Lernstand aller Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3, 4, 5 und 7 in den Kernfächern getestet. Auf der Grundlage der Testergebnisse entwickeln alle Schulen Förderkonzepte, um Lernrückstände aufzuholen. Die Förderangebote können auch Lernangebote in den Herbstferien umfassen.

Darüber hinaus sollen die Schulen bis zu den Herbstferien in jeder Woche den vollständigen Unterricht nach Stundentafel erteilen. Projektwochen, Ausflüge, auswärtige Besuche sowie weitere Schulaktivitäten sind in dieser Zeit nur zulässig, wenn sie nicht zu Lasten der regulären Unterrichtsstunden gehen. Klassenreisen sind bis zu den Herbstferien untersagt.

Schulsenator Ties Rabe: „Es ist trotz der in Hamburg erfreulichen Entwicklung der Pandemie nicht auszuschließen, dass bei einer dramatischen Veränderung der Lage der Präsenzunterricht wieder eingeschränkt werden muss. Deshalb muss jetzt die wertvolle Schulzeit optimal für den Präsenzunterricht im Sinne des Lernerfolges der Kinder und Jugendlichen genutzt werden. Alle unsere Maßnahmen orientieren sich entsprechend der Empfehlung zahlreicher medizinischer Verbände an der aktuellen Infektionslage in Hamburg. Steigen die Infektionen, werden die Hygiene-Regeln Schritt für Schritt angepasst.“

(Quelle BSB)

Schulwechsel und Wiederholungen

Info
Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Wie in jedem Jahr werden Schülerinnen und Schüler zum neuen Schuljahr auf eigenen Antrag die Schule wechseln. Außerdem werden Schülerinnen und Schüler ebenfalls auf Antrag die Klasse wiederholen.

Da das Hamburgische Schulgesetz sowohl einen Schulwechsel als auch eine Wiederholung nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Beantragung vorsieht, muss jeder Fall einzeln geprüft werden.

Alle Wiederholungsanträge, die den Jahrgang 10 betreffen, werden abschließend von der Behörde entschieden. Die Prüfungen der Anträge laufen auf Hochtouren.

Aufgrund der hohen Anzahl der Anträge für Schulwechsler und Wiederholungen ist gegenwärtig eine persönliche und telefonische Beratung und Beantwortung von allgemeinen Fragen zum Stand der Bearbeitung nicht möglich. Die Entscheidungen zu den Schulwechseln werden ab 23. Juni schriftlich mitgeteilt. Die Entscheidungen zu den Wiederholungen das Jahrgangs 10 werden größtenteils in den ersten beiden Wochen der Sommerferien mitgeteilt werden.

Für unaufschiebbare Fälle hat die Behörde eine zentrale Email-Adresse eingerichtet. Bitte wenden Sie sich per Mail an das Postfach Schulwechsel@bsb.hamburg.de.
Alternativ können Sie sich auch an Ihre Schule wenden. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und versuchen alle wichtigen Fragen umgehend zu beantworten.

(Quelle: BSB Hamburg 28.7.20)

Online-Umfrage der Schulbehörde – Ergebnis

Fernunterricht ist „anstrengend“
Um zu erfahren, wie Hamburgs Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler die derzeitige Schulsituation bewerten, hat die Schulbehörde vor drei Wochen eine Online-Befragung gestartet. An der Befragung haben sich innerhalb von acht Tagen 20.423 Hamburger beteiligt, darunter 13.886 Eltern, 3.201 Pädagogen sowie 3.336 Schüler ab 14 Jahren. Das Ergebnis: Alle befragten Gruppen empfinden die Zeit von den Märzferien bis heute überwiegend als „anstrengend“. Kinder und Jugendliche bewerten die Situation etwas positiver, Eltern von Grundschülern sowie Lehrkräfte fühlen sich am stärksten belastet. Insgesamt geben die Schüler dem derzeitigen Unterrichtsangebot die Schulnote 3,3, die Pädagogen bewerten es mit 3,6, die Eltern mit Note 3,9.

„Wie zu erwarten, ist die Zufriedenheit der Eltern mit dem Fernunterricht nach so langer Zeit zurückgegangen. Trotzdem schätzen die Beteiligten die Digitalisierung insgesamt positiv ein“, so Bildungssenator Ties Rabe. Rund 95 Prozent der Schüler über 14 Jahre hätten angegeben, ein Smartphone zu besitzen und dieses auch gerne zum Lernen zu nutzen. Die Befragung zeigte auch, dass vor allem Eltern von jüngeren Kindern die Möglichkeiten des Fernunterrichts besonders skeptisch sehen, während umgekehrt ältere Schüler an den Gymnasien den Fernunterricht positiver bewerten. Von allen Gruppen wünschen sich die Lehrkräfte am stärksten den Präsenzunterricht zurück, während die Schüler hier etwas zurückhaltender sind. Rabe: „Dennoch bin ich zusammen mit der großen Mehrheit aller Gruppen froh, dass die Schule nach den Sommerferien wieder öffnet.“

Die Fragebögen, bestehend aus rund 30 Einzelfragen für Eltern und Kinder sowie 60 Fragen für Pädagogen, wurden vom Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ) entwickelt, die Elternfragen wurden in Zusammenarbeit mit der Hamburger Elternkammer erarbeitet. Ziel der Befragung ist es, Einblick in die aktuelle Schulsituation zu ermöglichen und Wege zur Verbesserung des Fern- und Präsenzunterrichts aufzuzeigen.

(Quelle: BSB)

Endlich Ferien! Wer im Sommerurlaub ins Ausland verreist, muss einiges beachten

Morgen beginnen in Hamburg die Sommerferien. Wichtig für alle, die ins Ausland verreisen werden: Letzte Woche haben sich die corona-bedingten Quarantäneregelungen» für Ein- und Rückreisende aus dem Ausland erneut geändert. Jetzt müssen sich alle Personen, die „sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in die Freie und Hansestadt Hamburg in einem Risikogebiet“ aufgehalten haben, nach ihrer Rückkehr in Quarantäne begeben und das für sie zuständige Gesundheitsamt informieren. Spätestens bei ihrer Rückkehr sollten sich die Betroffenen auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts» darüber informieren, ob sie aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind und wie sie sich in Hamburg verhalten müssen.

Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Ein- oder Rückreise ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Maßgeblich dabei ist, ob das Robert-Koch-Institut zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein Gebiet, in dem sich die Urlauber innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise aufgehalten haben, als Risikogebiet ausweist. Das gilt auch dann, wenn die Urlauber nur zu einem Kurzaufenthalt im Risikogebiet waren. Wichtig: Für diejenigen, die nur durch ein Risikogebiet durchreisen und sich dort nicht aufhalten, gelten die Quarantäneregelungen nicht!

Familien mit schulpflichtigen Kindern müssen bei der Urlaubsplanung die bestehenden Quarantäneregelungen beachten und einplanen. Aktuell sind unter anderem Schweden und die Türkei als Risikogebiete ausgewiesen. Familien, die in diese Länder reisen, müssen also rechtzeitig vor dem ersten Schultag wieder in Hamburg sein, um den Schulbeginn nicht zu verpassen. Darüber hinaus müssen sie das für sie zuständige Gesundheitsamt informieren.

(Quelle BSB)

Nach den Maiferien Schul- und Hausunterricht im Wechsel für alle Schüler

Schulsenator Ties Rabe kündigt weitere Schritte zur Schulöffnung an

6.Mai 2020 17:30 Uhr

Hamburgs Schulsenator Ties Rabe begrüßt den Beschluss der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer zur weiteren Öffnung der Schulen. Ties Rabe: „Ich freue mich über den heutigen Beschluss der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer zur weiteren Öffnung der Schulen. Mit dem Beschluss können wir das Unterrichtsangebot verbessern, das Lernen der Schülerinnen und Schüler besser unterstützen und die Eltern entlasten. Zudem können jetzt alle Bundesländer den Beschluss der Kultusministerkonferenz umsetzen. Demnach sollen alle Schülerinnen und Schüler vor den Sommerferien tage- oder wochenweise die Schule besuchen und es wird besondere Angebote für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf geben.“

In Hamburg hat bereits in dieser Woche der schulische Präsenzunterrichts

+ für die Klassenstufen 6, 10, 11 und 12 der Gymnasien,
+ für die Klassenstufen 9, 10, 12 und 13 der Stadtteilschulen,
+ für allen vierten Klassen der Grundschulen sowie für Schülerinnen und Schüler der Sonderschulen und Berufsschulen begonnen.

Die Schülerinnen und Schüler lernen in kleinen Lerngruppen abwechselnd in der Schule und zu Hause.

Schulsenator Ties Rabe:

+ „Nach den Maiferien ab dem 25. Mai sollen jetzt auch die Schülerinnen und Schüler der bislang fehlenden Klassenstufen wenigstens einmal pro Woche mindestens fünf oder sechs Unterrichtsstunden im schulischen Präsenzunterricht bekommen.
+ Der Unterricht in der Schule soll unter anderem dafür genutzt werden, das Lernen zu Hause besser vor- und nachzubereiten. Dadurch wird das Lernen zu Hause verbessert und es werden die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern zu Hause besser unterstützt und entlastet. In Zusammenarbeit mit den Schulleitungen werden wir jetzt zügig die genauere Planung erörtern und einleiten.“

Schulsenator Rabe** stellt in diesem Zusammenhang klar:

+ „Um den Infektionsschutz zu wahren, sollen auch weiterhin besondere Hygieneregeln und große Abstände zwischen den Schülerinnen und Schülern eingehalten werden.
+ Entsprechend werden auch weiterhin nur kleine Lerngruppen mit maximal 15 Schülerinnen und Schülern im Präsenzunterricht in der Schule unterrichtet. Auch künftig müssen alle Schülerinnen und Schülern ergänzend zu Hause im so genannten Fernunterricht lernen.
+ Deshalb handelt es sich weiterhin um einen besonderen Unterricht, der sich nicht mit dem Unterricht vor der Corona-Krise vergleichen lässt. Dennoch können wir die Angebote Dank der erweiterten Schulöffnung nun weiter verbessern.“

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Quelle:
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